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Naturwissenschaften zum Anfassen: Alunorf fördert forschendes Lernen an der Comenius-Gesamtschule

Durch selbstständiges Forschen und Experimentieren Begeisterung für den MINT-Unterricht wecken – mit diesem Ziel startet die ComeniusGesamtschule Neuss im neuen Schuljahr mit dem Projekt „TuWaS! Rheinland – Technik und Naturwissenschaften an Schulen“. Unterstützung erhält sie hierbei von der Neusser Aluminium Norf GmbH, die die Umsetzung des Projekts an der Schule fördert. Die Industrie- und Handelskammern (IHK) Mittlerer Niederrhein, Köln und Bonn/Rhein-Sieg unterstützen die Initiative TuWaS! gemeinsam mit engagierten Unternehmen und Förderern aus der Region.

Die Bildungsinitiative „TuWaS! Rheinland“ setzt sich für forschendes Lernen in den naturwissenschaftlichen Fächern ein. Hierfür stellt sie Schulen Experimentier- und Lehrmaterialien für die Klassenstufen 1 bis 6 zur Verfügung. Im Programm sind Themen wie „Chemische Tests“, „Bewegung und Konstruktion“ oder „Lebenszyklus eines Schmetterlings“. Zum Auftakt von TuWaS! an der Comenius-Schule kamen jetzt die verschiedenen Akteure des Projekts zur Überreichung der TuWaS! Schultafel zusammen.

„Wir unterstützen gerne die Bildungsinitiative TuWaS! an der ComeniusGesamtschule in Neuss. Es ist in unserem Interesse, wenn sich Schülerinnen und Schüler schon früh für Naturwissenschaften und Technik begeistern. Die praxisnahen Experimente der TuWaS!-Einheiten ermöglichen es Schülerinnen und Schülern, wie junge Forscher naturwissenschaftliche Phänomene zu beobachten. So erhalten sie auf spielerische Art und Weise einen ersten Zugang zu wissenschaftlichem Arbeiten“, betont Thorsten Rex, Leiter der technischen Ausbildung bei Alunorf.

Das Kollegium der Comenius Gesamtschule ist dankbar für die Unterstützung. Mit Neugierde sieht Schulleiter Jochen Reif dem kommenden Schuljahr entgegen: „Durch die Teilnahme an TuWaS! möchten wir einen praxisorientierten und lebendigen naturwissenschaftlichen Unterricht ermöglichen. Wir freuen uns sehr, dass wir dank der Kooperation mit Aluminium Norf die verschiedenen Experimentiereinheiten der Initiative an unserer Schule anbieten können und sind sehr gespannt, wie die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen mit dem Material arbeiten werden“, so Reif.

Dass sich Schulen auch in den herausfordernden Zeiten der Pandemie engagieren und neue Projekte etablieren, stimmt auch Daniela Perner, Geschäftsführerin des Bereichs Innovation, Bildung, Fachkräfte der IHK Mittlerer Niederrhein, positiv. „Es liegt uns sehr am Herzen, Schülerinnen und Schüler möglichst früh für die MINT-Fächer zu begeistern, Teamfähigkeit und Sprachbildung zu fördern und sie spielerisch mit methodischen Arbeitsweisen vertraut zu machen“, so Perner. „Die Kinder experimentieren eigenständig in Kleingruppen. Sie üben damit Teamarbeit, lernen zu dokumentieren, zu diskutieren und eigenständig Probleme zu lösen.“ Denn Jugendliche, die bereits früh Interesse für diese Themen entwickeln, seien später offener für technisch geprägte Ausbildungsberufe oder ingenieurwissenschaftliche Studiengänge.

Das Projekt „TuWaS! – Technik und Naturwissenschaften an Schulen“ weckt durch einen handlungsorientierten Unterricht frühzeitig Interesse für die MINT-Fächer. Grund- und weiterführende Schulen erhalten zu zwölf naturwissenschaftlich-technischen Themen erprobtes Experimentier- und Lehrmaterial für die Klassenstufen 1 bis 6. Die Materialien sind an die Rahmenlehrpläne angepasst. Lehrkräfte werden in Fortbildungen geschult, wie sie die Experimentiereinheiten optimal in den Unterricht einbinden.

TuWaS! Rheinland ist eine Initiative der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Freien Universität Berlin, die für die inhaltlichen und pädagogischen Konzepte von TuWaS! verantwortlich ist und das Projekt wissenschaftlich begleitet. TuWaS! wurde im Rheinland im Jahr 2008 von den Industrie- und Handelskammern Köln und Bonn/Rhein-Sieg etabliert. Seit 2021 beteiligt sich auch die IHK Mittlerer Niederrhein an der Initiative. Gemeinsam mit engagierten Unternehmen und Förderern aus der Region ermöglichen sie aktuell rund 160 Schulen die Teilnahme am Projekt.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/26099